Kleine Helfer in der Not


Der Kinderfinder rettet Leben und leuchtet den Weg

 

kinderfinder01 Sollten Sie Interesse an den kostenlosen Aufklebern haben, wenden Sie sich an Ihre örtliche Feuerwehr oder an eine VGH-Geschäftsstelle!

Wenn es brennt, können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Für die Feuerwehr beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Kinder gehören bei einem Brand zu den Schwächsten. Rettungskräfte sollten ihnen als erste Aufmerksamkeit widmen. Denn Kinder wissen nicht, wie sie sich vor Rauch und giftigen Gasen schützen sollen. Sie sind oft so verängstigt, dass sie sich vor den Flammen verstecken und nicht von selbst auf sich aufmerksam machen.

Angstvoll verstecken sie sich in ihrem vertrauten Kinderzimmer hinter Möbeln oder in Schränken und glauben sich in trügerischer Sicherheit.

Selbst Eltern verlieren in derartigen Paniksituationen bei Dunkelheit und der mit dem Brand verbundenen Rauchentwicklung die Orientierung in der eigenen Wohnung.

Deshalb ist es für die Feuerwehr oft schwer festzustellen, ob und wo sich noch Kinder im Gebäude befinden, wenn ein Haus- oder Wohnungsbrand fortgeschritten ist. Für die eingesetzten Feuerwehrkräfte ist es wichtig, die Kinderzimmer schnell zu finden und die Suche schnellstmöglich zu beginnen.

Aus diesem Grund hat die VGH in einer Gemeinschaftsaktion der öffentlichen Versicherer in Niedersachsen mit dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen den so genannten Kinderfinder entwickelt.

Dieser Kinderfinder ist ein Hinweis für Kinderzimmer und wurde speziell auf einer stark reflektierenden Folie erstellt, somit zeigt er den Einsatzkräften, wo sich Kinder aufhalten könnten.

Das etwa acht Zentimeter hohe neongelbe „Warndreieck“ zeigt ein symbolisiertes Kind mit Teddy. Es kann leicht von der Trägerpostkarte gelöst und von außen (!!!) an jede Kinderzimmertür angebracht werden. Da Brandrauch aufsteigt, sollte sich der Kinderfinder im unteren Drittel der Tür befinden. Der Rettungstrupp erhält so einen wichtigen Hinweis, dass sich hinter dieser Tür womöglich noch ein Kind befindet.

 

  • Kleben Sie den Kinderfinder mit Ihrem Kind gemeinsam an die Tür
  • Sprechen Sie über das Symbol
  • Erläutern Sie Ihrem Kind wofür Sie dies tun

         

 

Tipp: Bringen Sie Rauchmelder in Ihren Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern an. Denn zwei Drittel aller Brände finden nachts statt und überraschen die Hausbewohner im Schlaf. Da Rauch sich schneller und lautloser als Feuer entwickelt, bleibt der Brandherd leider meist unbemerkt. Ein Rauchmelder schlägt dagegen schnell Alarm und kann Ihr Leben retten.
 

Sollten Sie Interesse an den kostenlosen Aufklebern haben, wenden Sie sich an Ihre örtliche Feuerwehr oder an eine VGH-Geschäftsstelle.
 

Was tun, wenn es brennt?

  • Oberste Regel: Ruhig bleiben!
  • Mit allen Anwesenden sofort die Wohnung verlassen. Nichts mitnehmen!
  • Bei starkem Rauch sich möglichst dicht am Boden bewegen
  • Türen und Fenster in brennenden Räumen geschlossen lassen
  • So schnell wie möglich 112 (Feuerwehr) anrufen, Namen, Anschrift und Brandort nennen
  • Andere Hausbewohner warnen
     

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Paddelwettbewerb 2016

Am 13.08.2016 nahm eine Gruppe der aktiven Wehr am Paddel-Wettbewerb teil. Ausrichter waren dieses Jahr die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Poggenhagen. 

Bei nicht allzu sommerlichen 20° C galt es, nach dem Startsignal mit einem großen Schlauchboot abzulegen und ein paar hundert Meter um einen Bogen der Leine zu paddeln. Dort musste das Boot ans Ufer gesteuert werden, so dass vier Teilnehmer an Land gehen konnten. Diese mussten dann schleunig über einen kleinen Steg zur ersten Station laufen. Hier durfte jeder erst einmal über eine selbstgebaute Schierbahn rutschen um dann am anderen Ende einen kleinen Schluck Wasser aus einem Becher zu genießen. Dieser musste anschließend, mit viel Geschick, mit der flachen Hand so angeschlagen werden, dass er mit dem Boden auf der Tischplatte stehen blieb. 

Danach ging es schnell wieder an Bord, so dass die nächste Station angefahren werden konnte. Diese befand sich am anderen Ufer. Hier mussten dieses mal drei Matrosen an Land gehen, um dort erst einmal einen Breitgurt anzulegen. An diesem war ein Tampon befestigt, der mit viel Gefühl in eine bereit gestellt Wasserflasche eingeführt werden musste. Wenn der Tampon sich dann vollgesaugt hatte, konnte die Flasche angehoben, und vorsichtig ein Slalomkurs passiert werden. 

Anschließend ging es dann auch schon zur letzten Station. Vor Start und Ziel war eine original Rettungsinsel in der Mitte der Leine platziert. An diese musste erst einmal taktisch günstig angelegt werden. Dann mussten sechs der neun Mann vom Boot in die Insel und wieder zurück klettern.

Gleich im Anschluss mussten noch die letzten Meter bis zum rettenden Ufer bewältigt werden, welches auch von allen, mehr oder weniger trocken, erreicht wurde. 

Dort konnte sich die Gruppe noch beim Zusatzspiel Montagsmaler beweisen. Immer abwechselnd galt es die gemalten Werke der Kameraden zu erraten. 

Danach ging es dann erstmal für alle zum duschen und Kraft tanken nach Hause. 

Abends fand dann am Jugendhaus Poggenhagen die große Siegerehrung statt. Unsere Gruppe erreichte mit dem elften Platz dieses mal zwar keinen Pokal, feierte aber trotzdem mit den anderen Kameraden bis in die Morgenstunden. 

 

 

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Jugendfeuerwehr übt mit den Aktiven

 

 

Am 24.05.2016 hat unsere Jugendfeuerwehr mal wieder einen Dienst zusammen mit der aktiven Wehr gestaltet. Inhalt war dieses Mal eine Übung im Gemeindehaus Schneeren.

Am Einsatzort angekommen sortierte sich die Gruppe erstmal bist die Lage erkundet war.

Der Einsatzspruch des Gruppenführers lautete: "Feuer im Gebäude, zwei Personen werden noch vermisst!"

                      

Beim Anlegen der Ausrüstung unterstützten sich alle gegenseitig, so dass die Trupps schnell einsatzbereit waren. 

  

Ausgestattet mit leichten Atemschutz-Attrappen ging es für die Jugendlichen truppweise zusammen mit dem aktiven Mitgliedern ins Gebäude.

    

Ein Trupp drang über die zweiteilige Steckleiter in das Gebäude ein.

   

Während des Vorrückens wurde schnell klar in welchem Raum das Feuer ausgebrochen war. Hinter der verschlossenen Tür erwartete die Trupps eine dichte Wand aus Nebel. Auf Knien kriechend ging es hinein auf die Suche nach den vermissten Personen. Diese konnten im Laufe des Einsatzes auch unbeschadet aus dem Gebäude gerettet werden. 

             

Die Jugendlichen konnten sich vor, während und nach der Übung mit den Aktive n über die verschiedenen Aufgaben der Feuerwehr im Einsatzfall austauschen und viel Fragen stellen. Außerdem konnten sich einige von ihnen das erste Mal ein Bild davon machen, wie schwierig es ist sich in einem verqualmten Gebäude zu orientieren. 

      

 

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