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Rauchmelder sind ab 2016 Pflicht

Ein Rauchmelder. © dpa-Bildfunk Fotograf: Martin Gerten
Ende 2015 müssen Rauchmelder in allen niedersächsischen Wohnungen und Häusern eingebaut sein.

Sie sind klein, meistens weiß, hängen an der Decke und mit ihrem schrillen Piepton holen sie jeden aus dem Schlaf: Rauchmelder. Für Neu- und Umbauten sind sie bereits seit dem 1. November 2012 in Niedersachsen Pflicht. Für bestehende Wohnungen verstreicht die Frist Ende des Jahres. Niedersachsen ist damit das letzte norddeutsche Bundesland, das die Rauchmelderpflicht umsetzt.

Was muss man als Hauseigentümer beachten?

Ab 2016 müssen alle Häuser und Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Die Pflicht gilt für alle Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die auch als Rettungsweg dienen. Für den Einbau ist immer der Eigentümer zuständig. Das gilt auch, wenn die Wohnung vermietet ist - die Mieter müssen sich aber darum kümmern, dass die Melder funktionieren. Die Kosten können Vermieter an ihre Mieter weiterreichen. Die Behörden werden nicht flächendeckend nach Verstößen kontrollieren. Wenn es jedoch brennt und kein Rauchmelder angebracht war, kann es Ärger mit der Versicherung geben.

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